Als die Rolling Stones Mitte der 1960er-Jahre gemeinsam mit anderen britischen Bands die USA eroberten, wurden sie schnell zu ernsthaften Konkurrenten der Beatles. Vor allem die späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre gelten als ihre große musikalische Blütezeit. Mit ihrem unverwechselbaren Sound, ihrer rebellischen Haltung und legendären Live-Auftritten prägten sie Generationen von Rockfans.
Genau dieses Lebensgefühl möchte „The Rolling Stones Story“ auf die Bühne bringen. Im Mittelpunkt steht Paul Ashworth, der seit vielen Jahren als professionelles Mick-Jagger-Double und Musiker auftritt. Gemeinsam mit seiner Band lässt er nicht nur die großen Hits, sondern auch die verschiedenen stilistischen Entwicklungen der Stones aufleben.
Dabei versteht Ashworth seine Rolle durchaus als schauspielerische Herausforderung. Für ihn ist das Theater der ideale Ort, um die Bühnenpersönlichkeit Mick Jaggers zum Leben zu erwecken. Sein Anspruch ist deshalb eine Konzertshow, die über ein gewöhnliches Tribute-Konzert hinausgeht.
Zu Ashworths persönlichen Lieblingssongs gehören „Jumpin’ Jack Flash“ und „Street Fighting Man“. Während ihn beim einen besonders das Zusammenspiel von Melodie und Rhythmus fasziniert, schätzt er beim anderen die rebellische, beinahe punkige Energie.
Entscheidend sind für ihn jedoch jene Momente, in denen Band und Publikum ganz im gemeinsamen Musikerlebnis aufgehen. Und genau darum geht es bei „The Rolling Stones Story“: um die Kraft und Spielfreude einer Musik, die auch nach mehr als sechs Jahrzehnten nichts von ihrer Faszination verloren hat.